Wie lange kann man Allwetterreifen fahren? Empfehlungen und Faktoren

Allwetterreifen können je nach Qualität und Fahrstil unterschiedlich lange gefahren werden. Qualitative Premiumreifen halten in der Regel länger als Billigreifen von No-Name-Produzenten. Im mittleren Preissegment gibt es jedoch auch leistungsstarke und günstige Ganzjahresreifen, meistens handelt es sich dabei um Zweitmarken der bekanntesten Hersteller. Vielfahrer müssen ihre Allwetterreifen früher auswechseln als Autofahrer mit geringerer Laufleistung. Vielfahrer erreichen oft schon nach ca. 35.000 Kilometern den Verschleißpunkt, während Autofahrer mit geringerer Laufleistung bis zu 50.000 Kilometer auf Allwetterreifen zurücklegen können.

Bei Wenigfahrern, die unter 10.000 Kilometern jährlich bleiben, können qualitativ hochwertige Ganzjahresreifen bis zu 4 Jahre gefahren werden. Die Haltbarkeit eines Allwetterreifens hängt auch von Faktoren wie Reifenqualität, Laufleistung, Fahrstil und Reifenalter ab. Die Gummimischung eines Allwetterreifens verändert sich und altert auch, wenn der Reifen nicht gefahren wird. Daher sollten die Reifen regelmäßig auf Schäden und ausreichende Profiltiefe überprüft werden. Der Gesetzgeber schreibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor, jedoch empfehlen Experten für Reifen mit Wintereigenschaften ein deutlich tieferes Profil, um die Sicherheit bei allen Wetterlagen zu gewährleisten. Der ADAC rät beispielsweise dazu, Reifen nur bis zu einer Profiltiefe von 4 Millimetern abzufahren.

Um die Langlebigkeit der Allwetterreifen zu sichern, sollte immer der ideale Reifendruck eingestellt werden. Zu geringer Reifendruck kann zu übermäßigem Abrieb führen, während zu hoher Reifenluftdruck den Grip der Reifen verringert. Auch die korrekte Einstellung des Fahrwerks ist wichtig, um einen gleichmäßigen Abrieb der Reifen zu gewährleisten. Es wird empfohlen, die Ganzjahresreifen halbjährlich achsweise auszutauschen, um einen gleichmäßigen Abrieb zu ermöglichen.

Allwetterreifen: Definition und Funktionsweise

Allwetterreifen sind Reifen, die sowohl im Sommer als auch im Winter und bei verschiedenen Wetterbedingungen wie Schnee oder Regen verwendet werden können. Sie bieten einen hohen Grip und ermöglichen eine sichere Kurvenlage bei jedem Wetter.

Die Funktionsweise von Allwetterreifen beruht auf ihrer speziellen Gummimischung und dem Profildesign. Diese Eigenschaften ermöglichen eine gute Haftung auf verschiedenen Straßenbelägen und bei unterschiedlichen Temperaturen. Im Winter bieten Allwetterreifen dank ihrer Lamellen und tiefen Rillen einen besseren Grip auf Schnee und Eis. Im Sommer sorgen sie für eine gute Wasserabführung und verringern so das Risiko von Aquaplaning.

Der Einsatz von Allwetterreifen ist besonders geeignet, wenn es das ganze Jahr über nur geringe Temperaturunterschiede gibt. Im Vergleich zu saisonalen Reifen sind die Anschaffungskosten geringer, da kein Umrüsten, Montageaufwand oder Einlagerung erforderlich ist. Allerdings ist zu beachten, dass Allwetterreifen im Sommer schneller abgenutzt werden, da ihre Gummimischung weicher ist. Das Fahrverhalten ändert sich jedoch kaum.

Um passende Allwetterreifen zu finden, können Tests der Automobilclubs wie ADAC oder Stiftung Warentest hilfreich sein. Bei einem Test werden verschiedene Aspekte wie die M+S-Zulassung, das Fahrverhalten bei verschiedenen Wetterbedingungen und die Abnutzung überprüft. Beliebte Allwetterreifen sind beispielsweise der Michelin «CrossClimate», der Pirelli «Cinturato All Season» und der Vredestein «QUATRAC 5».

Vorteile von Allwetterreifen

Ganzjahresreifen, auch Allwetterreifen genannt, sind eine günstige Alternative zu Winter- und Sommerreifen, da kein Reifenwechsel erforderlich ist. Aber sind sie wirklich eine gute Wahl für alle Fahrer? Lassen Sie uns einen Blick auf ihre Vorteile werfen.

  • Kein Reifenwechsel: Der offensichtlichste Vorteil von Allwetterreifen ist, dass kein Reifenwechsel erforderlich ist. Das spart Zeit, Geld und die Planung für den Wechsel. Sie können das ganze Jahr über mit denselben Reifen fahren.
  • Keine zusätzliche Reifenlagerung: Da Sie nur eine Reihe von Reifen benötigen, entfällt die Notwendigkeit, zusätzliche Reifen zu lagern. Dies ist besonders praktisch, wenn Sie begrenzten Stauraum haben. Es reicht aus, nur einen Satz Ganzjahresreifen zu haben.
  • Geeignet für schneearme Gebiete: Allwetterreifen sind ideal für Fahrer, die in schneearmen Gebieten unterwegs sind. Wenn Sie nicht mit extremen Wintereinbrüchen rechnen müssen und Ihr Fahrzeug bei Bedarf stehen lassen können, bieten Allwetterreifen ausreichenden Grip und Sicherheit auf der Straße.
  • Eignung für städtisches Fahren: Wenn Sie hauptsächlich in der Stadt unterwegs sind und keine langen Strecken fahren, können Allwetterreifen eine gute Wahl sein. Sie bieten ausreichende Traktion und Sicherheit bei normalen Straßenbedingungen und sind bequem für den täglichen Gebrauch.
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Es ist wichtig zu bedenken, dass Allwetterreifen nicht die gleiche Leistung wie Winterreifen bei Kälte, Eis und Schnee bieten. Wenn Sie in Regionen mit harten Winterbedingungen fahren, können spezielle Winterreifen eine bessere Option sein. Jeder Meter Bremsweg kann im Ernstfall entscheidend sein. Allwetterreifen sind eine Kompromisslösung für Fahrer, die keine extremen Wetterbedingungen bewältigen müssen.

Bitte beachten Sie, dass Allwetterreifen als wintertauglich gelten, wenn sie das Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) tragen. Die Kennzeichnung «M+S» (Matsch und Schnee) allein reicht nicht aus. Wenn Ihre Allwetterreifen das Alpine-Symbol haben, sind Sie im Falle eines Unfalls versichert. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Fahrer dürfen auf Straßen, die mit dem blauen Schneeketten-Schild gekennzeichnet sind, nicht weiterfahren, es sei denn, sie haben Schneeketten angelegt.

Unterschiede zwischen Sommerreifen, Winterreifen und Allwetterreifen

Sommerreifen, Winterreifen und Allwetterreifen unterscheiden sich in ihren Eigenschaften, Leistungen und ihrer Eignung für verschiedene Wetterbedingungen.

Sommerreifen: Sommerreifen sind speziell für Temperaturen über 7°C entwickelt. Sie bieten eine optimale Leistung auf trockenen und nassen Straßen bei warmem Wetter. Im Vergleich zu Winterreifen haben sie einen kürzeren Bremsweg auf nasser Fahrbahn bei höheren Temperaturen.

Winterreifen: Winterreifen sind für Temperaturen zwischen +7°C und -20°C konzipiert. Sie gewährleisten ein optimales Fahrverhalten auf nassen, kalten und schneebedeckten Straßen. Im Vergleich zu Sommerreifen haben sie einen kürzeren Bremsweg auf schneebedeckter Fahrbahn. Es gibt zwei Arten von Winterreifen: alpine Winterreifen für herkömmliche Winterbedingungen in Westeuropa und nordische Reifen für extreme Winterbedingungen in Skandinavien oder Nordrussland.

Allwetterreifen: Allwetterreifen, auch Ganzjahresreifen genannt, sind eine Kombination aus Sommer- und Winterreifen und bieten einen breiteren Einsatzbereich als herkömmliche Reifen. Sie ermöglichen sicheres Fahren auf trockenen, nassen und schneebedeckten Straßen. Allerdings sind sie im Winter nicht so leistungsfähig wie spezielle Winterreifen. Allwetterreifen stellen eine gute Option dar, wenn man gelegentlich auf verschneiten Straßen fährt oder in Regionen mit gemäßigtem Winter lebt.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Sommerreifen für warme Temperaturen geeignet sind, Winterreifen für kalte und schneebedeckte Straßen und Allwetterreifen eine Kombination aus beiden sind, jedoch im Winter nicht die gleiche Leistung wie spezielle Winterreifen bieten. Die Wahl des richtigen Reifens hängt von den Wetterbedingungen und dem individuellen Fahrverhalten ab.

Gesetzliche Regelungen für Allwetterreifen in Deutschland

Die Verwendung von Allwetterreifen in Deutschland ist erlaubt, solange sie die gesetzlichen Vorgaben für die Winterreifenpflicht erfüllen. Laut den gesetzlichen Bestimmungen müssen Winterreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Eis-, Reif- oder Schneeglätte sowie Schneematsch und Glatteis montiert sein. Es gibt kein festgelegtes Datum, an dem Winterreifen vorgeschrieben sind, sondern es hängt von den Witterungsbedingungen ab. Eine Faustregel besagt, dass Winterreifen von Oktober bis Ostern verwendet werden sollten, aber diese Regel hat keine rechtliche Relevanz.

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Ein Verstoß gegen die Winterreifenpflicht kann zu Strafen führen. Bei Nichtgebrauch von Winterreifen bei winterlichen Verhältnissen droht ein Bußgeld von 60 Euro und ein Punkt in Flensburg. Wenn bei winterlichen Bedingungen ein Unfall mit Sommerreifen verursacht wird, kann dies zu einem Bußgeld von 120 Euro und einem Punkt in Flensburg führen. Außerdem kann eine falsche Bereifung den Versicherungsschutz beeinflussen.

Um als wintertauglich zu gelten, müssen Ganzjahresreifen seit dem 1. Januar 2018 das Schneeflocken-Symbol (auch «Alpine»-Symbol genannt) tragen. Allwetterreifen mit M+S-Kennzeichnung, die vor dem 31. Dezember 2017 hergestellt wurden, dürfen noch bis zum 30. September 2024 verwendet werden. In Österreich sind Allwetterreifen nicht verboten, aber bei winterlichen Straßenverhältnissen müssen Autofahrer zwischen dem 1. November und 15. April Winterreifen mit M+S-Kennzeichnung verwenden.

Auswirkungen von Allwetterreifen auf Fahrzeugleistung und Kraftstoffverbrauch

Allwetterreifen haben Auswirkungen auf die Fahrzeugleistung und den Kraftstoffverbrauch. Im Vergleich zur herkömmlichen Achtfachbereifung bieten sie den Vorteil eines geringeren Aufwands, da der halbjährliche Reifenwechsel entfällt. Zudem spart man Platz in der Garage oder im Keller. Bei Allwetterreifen entfällt auch die regelmäßige Kontrolle des Luftdrucks, da diese Reifen nach und nach Luft verlieren und schneller altern. Es ist jedoch wichtig, Allwetterreifen korrekt zu montieren, da eine falsche Montage zu einem schlechteren Fahrverhalten führen kann.

Im Vergleich zu Sommer- und Winterreifen sind Allwetterreifen ein Kompromiss zwischen härteren und weicheren Materialzusammensetzungen. Dadurch liegt der Verschleiß und der Benzinverbrauch bei Allwetterreifen konstant höher als bei einer Achtfachbereifung. Dennoch sind die Kosten für Allwetterreifen in der Regel geringer, da der halbjährliche Wechsel entfällt.

Die Autoreifenhersteller haben sich bemüht, die Unterschiede zwischen Sommer-, Winter- und Allwetterreifen zu verringern. Laut Berichten von Auto Bild und Auto-Motor-Sport aus dem Jahr 2016 haben die Hersteller die Kluft zwischen den Reifentypen nahezu geschlossen. Allwetterreifen bieten ein optimales Fahrverhalten bei Sonne, Regen und Schnee, jedoch monieren die Tester eine nicht ausreichende Seitenführung bei sommerlichen Witterungsverhältnissen.

In Ländern mit geringen Temperaturunterschieden werden gerne Allwetterreifen verwendet, um den Aufwand einer Achtfachbereifung zu sparen. In Deutschland gilt seit dem 4. Dezember 2010 eine situative Winterreifenpflicht, bei der die Nutzung von M+S-Reifen vorgeschrieben ist. Allwetterreifen, die mit dem M+S Zeichen oder einer Schneeflocke gekennzeichnet sind, gelten als gesetzlich zugelassene Winterreifenmodelle und erfüllen die Anforderungen der Straßenverkehrsordnung.

Wartung und Überprüfung von Allwetterreifen: Empfehlungen

Allwetterreifen können eine unterschiedlich lange Lebensdauer haben, abhängig von ihrer Qualität und dem Fahrstil. Premiumreifen von namhaften Herstellern halten in der Regel länger als Billigreifen von No-Name-Produzenten. Es gibt jedoch auch leistungsstarke und günstige Ganzjahresreifen im mittleren Preissegment, oft handelt es sich dabei um Zweitmarken der bekanntesten Hersteller.

Vielfahrer sollten ihre Allwetterreifen früher austauschen als Autofahrer mit geringerer Laufleistung. Vielfahrer erreichen oft bereits nach etwa 35.000 Kilometern den Punkt, an dem ein Reifen ausgewechselt werden sollte, während Autofahrer mit geringerer Laufleistung bis zu 50.000 Kilometern mit ihren Allwetterreifen fahren können. Wenigfahrer, die unter 10.000 Kilometern pro Jahr zurücklegen, können qualitativ hochwertige Ganzjahresreifen sogar bis zu 4 Jahre nutzen.

Die Haltbarkeit eines Allwetterreifens hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Reifenqualität, die Laufleistung, der Fahrstil und das Reifenalter. Die Gummimischung eines Allwetterreifens verändert sich und altert auch, wenn der Reifen nicht gefahren wird. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig die Profiltiefe und den Zustand der Ganzjahresreifen zu überprüfen. Der Gesetzgeber schreibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor, jedoch empfehlen Experten für Reifen mit Wintereigenschaften ein deutlich tieferes Profil von beispielsweise 4 Millimetern. Um die Langlebigkeit der Allwetterreifen zu gewährleisten, sollte man außerdem den idealen Reifendruck einstellen und das Fahrwerk korrekt einstellen lassen. Es wird empfohlen, die Ganzjahresreifen halbjährlich achsweise auszutauschen, um einen gleichmäßigen Abrieb zu ermöglichen.

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Alternativen zu Allwetterreifen

Ganzjahresreifen sind eine ernst zu nehmende Alternative zu den jeweiligen Sommer- und Winterspezialisten. Sie dürfen in Deutschland als Winterreifen verwendet werden, solange sie mit dem M+S-Symbol gekennzeichnet sind. Allerdings besitzen gute Ganzjahresreifen zusätzlich das Schneeflocken-Label, das ihnen bestimmte Winterqualitäten bescheinigt. Moderne Ganzjahresreifen kommen in Bezug auf Traktion und Bremsvermögen schon recht nahe an Winterreifen heran, jedoch fehlt es oft an der für sichere Kurvenfahrt notwendigen Seitenführung.

Im Sommer haben Allwetterreifen mehr Nachteile als im Winter, da sie auf warmem Asphalt längere Bremswege und ein schwammiges Fahrverhalten aufweisen. Wer ein sportliches und dynamisches Fahrverhalten sowie maximale Sicherheit und ein leises Abrollgeräusch im Sommer erwartet, sollte weiterhin zwischen Sommer- und Winterreifen wechseln.

Der ideale Zeitpunkt für den Wechsel zu Ganzjahresreifen ist im Spätherbst, da dann die volle Profiltiefe zur Verfügung steht. Ein Reifenwechsel sollte nicht erst bei der gesetzlich vorgeschriebenen Restprofiltiefe von 1,6 mm erfolgen, sondern mindestens bei 4 mm, um rudimentäre Wintereigenschaften zu gewährleisten. In Österreich gelten strengere Vorschriften, dort werden Winterreifen nur mit mindestens 4 mm Profiltiefe als Winterpneus anerkannt. Abgenutzte Winterreifen können zu längeren Bremswegen führen, insbesondere bei Nässe. Es wird empfohlen, den Reifenluftdruck regelmäßig zu überprüfen, da zu wenig Luftdruck zu längeren Bremswegen, verminderter Fahrstabilität, höherem Kraftstoffverbrauch und erhöhtem Reifenverschleiß führen kann.

ADAC-Empfehlungen zur Verwendung von Allwetterreifen

Der ADAC empfiehlt die Verwendung von Ganzjahresreifen als Alternative zu Sommer- und Winterreifen. Diese Reifenart bietet Autofahrern zahlreiche Vorteile. Durch den Einsatz von Ganzjahresreifen entfällt der halbjährliche Reifenwechsel sowie die Einlagerung der nicht verwendeten Reifen. Das spart sowohl Zeit als auch Platz, und zusätzlich auch noch Geld. Im Jahr 2019 stieg der Anteil der Ganzjahresreifen unter allen verkauften Pkw-Reifen auf 20 Prozent.

Ganzjahresreifen sind eine spezielle Mischung aus Winter- und Sommerreifen. Sie verfügen über kleine Lamellen und ausgeprägte Längsrillen, um bei verschiedenen Wetterbedingungen gute Fahreigenschaften zu gewährleisten. Die Gummimischung der Ganzjahresreifen muss zudem bei Temperaturen zwischen minus 30 und plus 40 Grad Celsius funktionieren können. Jedoch betont der ADAC, dass Ganzjahresreifen weiterhin ein Kompromiss bleiben und nicht die spezialisierten Leistungen von Sommer- und Winterreifen erreichen können.

Die Verwendung von Ganzjahresreifen wird besonders für Autofahrer in gemäßigten Klimaregionen empfohlen, die weder Skiurlaub noch Sommerferien im Süden planen. Auch Besitzer von Zweit- und Kleinwagen, die hauptsächlich in der Stadt unterwegs sind, sowie diejenigen, die Kosten für Umrüstung sparen müssen und das Auto bei schlechtem Winterwetter stehen lassen können, finden in Ganzjahresreifen eine praktische Alternative.

Ganzjahresreifen gelten gesetzlich in Deutschland als Winterreifen und müssen entweder mit dem M+S-Symbol (Herstellung vor 2018, gültig bis 2024) oder dem Alpine-Symbol (Schneeflocke im dreigezackten Berg) gekennzeichnet sein. Der Geschwindigkeitsindex der Ganzjahresreifen darf unter der Fahrzeughöchstgeschwindigkeit liegen, jedoch muss in diesem Fall ein Aufkleber oder ein Geschwindigkeitsbegrenzer angebracht sein, um auf die geringere Höchstgeschwindigkeit hinzuweisen. In Italien gelten spezielle Regeln für die Verwendung von Winter- und Ganzjahresreifen in den Sommermonaten.