Wie oft gegen Masern impfen: Die richtige Impfempfehlung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, dass Kinder eine zweifache Impfung gegen Masern erhalten sollten, um einen sicheren und vollständigen Impfschutz zu gewährleisten. Die erste Teilimpfung sollte zwischen dem vollendeten 11. und 14. Lebensmonat gegeben werden, frühestens jedoch mit 9 Monaten, wenn beispielsweise Ansteckungsgefahr besteht oder das Kind in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut wird. Die zweite Impfung sollte frühestens vier Wochen nach der ersten Impfung und spätestens gegen Ende des zweiten Lebensjahres, mit 23 Monaten, erfolgen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die zweite Impfung keine Auffrischimpfung ist, sondern für einen sicheren und vollständigen Impfschutz notwendig ist. Verpasste oder verschobene Impfungen sollten so bald wie möglich nachgeholt werden, um den bestmöglichen Schutz vor Masern zu gewährleisten. Die Impfung kann nur verschoben werden, wenn das Kind eine schwere, behandlungsbedürftige Erkrankung hat. Nach dem Masernschutzgesetz müssen Eltern ab einem Alter von einem Jahr nachweisen, dass ihre Kinder die von der STIKO empfohlenen Impfungen gegen Masern erhalten haben, bevor sie ein Gemeinschaftseinrichtung wie Kindergarten oder Schule besuchen. Das Gesetz gilt seit dem 1. März 2020.

Die Elimination der Masern kann erst erreicht werden, wenn etwa 95 % der Bevölkerung immun gegen Masern sind. Daher empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit eine zweifache Impfung gegen Masern. Dies bedeutet, dass neben der Impfung im Kindesalter auch Erwachsene, die nicht ausreichend immun sind, sich gegen Masern impfen lassen sollten. Dies ist besonders wichtig, da Masern hoch ansteckend sind und zu schweren Komplikationen führen können. Um die Ausbreitung von Masern zu verhindern, ist es daher wichtig, dass möglichst viele Menschen gegen diese Krankheit geimpft sind.

Definition der Masern-Impfung

Die Masern-Impfung ist eine Schutzimpfung, die entwickelt wurde, um die Ausbreitung der Masern zu verhindern. Sie ist eine wirksame Methode, um die Bevölkerung vor dieser hoch ansteckenden Krankheit zu schützen. Um das Ziel der Ausrottung der Masern zu erreichen, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine zweifache Impfung. Es ist wichtig, dass rund 95 % der Bevölkerung immun gegen Masern sind, um eine Eliminierung der Krankheit zu erreichen.

Wie funktioniert die Masern-Impfung?

Die Masern-Impfung besteht aus einer Injektion eines abgeschwächten oder inaktiven Masernvirus in den Körper. Dadurch wird das Immunsystem angeregt, Antikörper zu produzieren, die bei einer zukünftigen Infektion mit den Masern das Virus bekämpfen können. Eine einmalige Impfung bietet jedoch nicht ausreichend Schutz, daher wird eine zweimalige Impfung empfohlen.

Was verhindert die Masern-Impfung?

Die Masern-Impfung verhindert die Ausbreitung der Masern in der Bevölkerung und schützt nicht nur geimpfte Personen, sondern auch jene, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können, wie zum Beispiel Säuglinge oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Eine hohe Impfquote von etwa 95 % ist erforderlich, um die Infektionsketten zu unterbrechen und die Virus-Zirkulation einzudämmen. Das langfristige Ziel ist die weltweite Ausrottung der Masern.

Masern-Impfplan für Kinder

Der Masern-Impfplan für Kinder sieht vor, dass die erste Teilimpfung zwischen dem vollendeten 11. und 14. Lebensmonat verabreicht werden sollte. In Ausnahmefällen kann die Impfung bereits ab dem 9. Monat erfolgen, zum Beispiel wenn eine Ansteckungsgefahr besteht oder das Kind in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut wird. Es handelt sich dabei um eine wichtige Maßnahme für einen sicheren und vollständigen Impfschutz. Die zweite Impfung sollte frühestens vier Wochen nach der ersten Impfung und spätestens bis zum Ende des zweiten Lebensjahres, also mit 23 Monaten, erfolgen. Verpasste oder verschobene Impfungen sollten so schnell wie möglich nachgeholt werden. Eine Verschiebung der Impfung ist nur erforderlich, wenn das Kind an einer schweren, behandlungsbedürftigen Erkrankung leidet.

Gemäß dem Masernschutzgesetz müssen Eltern nachweisen, dass ihre Kinder ab einem Alter von einem Jahr vor dem Eintritt in eine Gemeinschaftseinrichtung wie Kindergarten oder Schule die empfohlenen Masernimpfungen erhalten haben. Dies gilt auch für Personen, die bereits vier Wochen in einem Kinderheim betreut werden oder in einer Unterkunft für Geflüchtete untergebracht sind.

Um die Masern zu eliminieren, ist eine Immunisierung von etwa 95 % der Bevölkerung erforderlich. Eine einmalige Masern-Schutzimpfung reicht jedoch nicht aus, um dieses Ziel zu erreichen. Daher empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit eine zweifache Impfung, die bereits in vielen Ländern umgesetzt wird. Es ist auch wichtig, die Wirksamkeit der anderen Komponenten des MMR-Impfstoffs zu berücksichtigen. Die einmalige Mumps-Impfung bietet bei Kindern und Jugendlichen eine Wirksamkeit von 64 bis 66 %, während nach zweimaliger Impfung 83 bis 88 % der Geimpften wirksam geschützt sind. Nach einer Impfung gegen Röteln weisen 95 % der geimpften Kinder im Alter von ≥ 12 Monaten schützende Antikörper auf; nach zweimaliger Impfung sind es 99 %. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt seit 2020 grundsätzlich auch allen Beschäftigten in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen zwei Schutzimpfungen.

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In Deutschland stehen derzeit nur Kombinationsimpfstoffe (MMR oder MMRV) zur Verfügung, die gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen schützen. Diese Kombinationsimpfstoffe werden empfohlen, um die Anzahl der Injektionen bei Kindern gering zu halten. Sie gelten insgesamt als gut verträglich. Maserninfektionen können bei Kindern unter fünf Jahren und Erwachsenen über 20 Jahren zu schwerwiegenden Komplikationen führen, wie Durchfall, Mittelohrentzündung, Lungenentzündung und Gehirnentzündungen.

Masern-Impfplan für Erwachsene

Das Masernschutzgesetz sieht vor, dass alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten einen ausreichenden Impfschutz gegen Masern oder eine Immunität gegen Masern vorweisen müssen. Auch bei der Betreuung durch eine Kindertagespflegeperson muss in der Regel ein Nachweis über die Masernimpfung erfolgen. Dies dient dem Schutz der Kinder sowie der Gemeinschaft, da Masern eine hochansteckende und potenziell gefährliche Krankheit sind.

Für Erwachsene empfiehlt die STIKO eine Impfung gegen Masern – für alle, die nach 1970 geboren wurden und noch gar nicht oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden oder deren Impfstatus unklar ist. Diese Empfehlung basiert auf einer größeren Ausbreitung von Masern in den letzten Jahren. Erwachsene, die noch keinen vollständigen Impfschutz gegen Masern haben, können sich jederzeit bei ihrem Arzt impfen lassen. Die Impfung ist in der Regel gut verträglich und schützt sowohl die geimpfte Person als auch die Menschen in ihrem Umfeld vor Masern.

Die erste Teilimpfung sollte zwischen dem vollendeten 11. und 14. Lebensmonat gegeben werden, die zweite Impfung spätestens gegen Ende des zweiten Lebensjahres. Der Impfschutz muss jedoch nicht in diesem genauen Zeitraum erfolgen, sondern kann auch im späteren Verlauf des Lebens aufgefrischt werden. Nur in seltenen Fällen, wenn das Kind eine schwere Erkrankung hat, muss die Impfung verschoben werden. Es ist wichtig, dass alle Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen tätig sind, einen vollständigen Impfschutz gegen Masern haben. So kann das Risiko einer Ausbreitung von Masern minimiert werden.

Nach dem Masernschutzgesetz müssen Eltern nachweisen, dass ihre Kinder ab einem Alter von einem Jahr vor Eintritt in eine Gemeinschaftseinrichtung wie Kindergarten oder Schule die von der STIKO empfohlenen Impfungen gegen Masern erhalten haben. Dies kann durch einen Impfpass oder eine ärztliche Bescheinigung erfolgen. Es ist wichtig, dass Kinder und Erwachsene einen vollständigen Impfschutz gegen Masern haben, um sich selbst und andere vor dieser gefährlichen Krankheit zu schützen.

Masernimpfung: Wie oft impfen?

Für einen vollständigen Impfschutz gegen Masern ist es erforderlich, dass zwei Impfdosen verabreicht werden. Die erste Teilimpfung sollte zwischen dem vollendeten 11. und 14. Lebensmonat erfolgen, frühestens jedoch mit 9 Monaten, wenn beispielsweise eine Ansteckungsgefahr besteht oder das Kind in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut wird. Die zweite Impfung sollte frühestens vier Wochen nach der ersten Impfung und spätestens bis zum Ende des zweiten Lebensjahres, also mit 23 Monaten, erfolgen. Es ist wichtig, diese empfohlenen Zeitabstände zwischen den Impfungen einzuhalten, um einen sicheren und vollständigen Impfschutz zu gewährleisten.

Die Masernimpfung wird mit einem Lebendimpfstoff durchgeführt, der abgeschwächte Masernviren enthält. In Deutschland stehen derzeit nur Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung, die neben Masern auch gegen Mumps, Röteln und gegebenenfalls Varizellen schützen. Es wird empfohlen, Kombinationsimpfstoffe zu verwenden, um die Anzahl der Injektionen bei Kindern gering zu halten. Die zweimalige Masern-Schutzimpfung bietet einen wirksamen Schutz von 98 bis 99% und wird als eine der effektivsten Impfungen angesehen. Nach einer zweimaligen Impfung geht man von einem lebenslangen Schutz aus.

Verpasste oder verschobene Impfungen sollten so schnell wie möglich nachgeholt werden, um den Aufbau des Impfschutzes nicht zu stören. Impfungen mit Totimpfstoffen können zeitgleich mit der Masernimpfung oder zu einem anderen Zeitpunkt durchgeführt werden, während bei Lebendimpfstoffen ein Mindestabstand von 4 Wochen eingehalten werden sollte. Ziel ist es, einen umfassenden und zuverlässigen Schutz gegen Masern und andere Krankheiten zu erreichen. Daher ist es wichtig, die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) genau zu befolgen und die Impfungen gemäß des vorgesehenen Zeitplans durchzuführen.

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Warum ist die Kontrolle des Masernimpfstatus wichtig?

Der Masernimpfstatus ist aus verschiedenen Gründen wichtig. Durch eine hohe Impfquote werden die Infektionsketten der Masern unterbrochen und die Verbreitung des Virus wird eingedämmt. Eine Immunität von etwa 95% in der Bevölkerung schützt nicht nur geimpfte Personen, sondern auch solche, die aus verschiedenen Gründen nicht geimpft werden können, wie zum Beispiel Säuglinge, Personen mit geschwächtem Immunsystem oder ungeschützte schwangere Frauen. Die Impfung trägt nicht nur zum eigenen Schutz bei, sondern auch zum Schutz der Gemeinschaft, indem sie verhindert, dass nicht geimpfte Personen erkranken. Hohe Impfquoten erfüllen zudem eine internationale Verpflichtung, um Masern-Ausbrüche in Ländern mit niedrigeren Impfquoten zu verhindern. Das langfristige Ziel ist die weltweite Ausrottung der Masern.

Um den Impfschutz zu erhöhen, wurde in Deutschland das Masernschutzgesetz eingeführt, das insbesondere für Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen oder medizinischen Einrichtungen tätig sind, strenge Impfnachweispflichten vorsieht. Die bundesweite Impfquote bei Kindern für die zweite Masernschutzimpfung liegt jedoch noch unter den erforderlichen 95% für eine erfolgreiche Eliminierung der Masern. Es ist wichtig, dass die Impfquote deutlich gesteigert wird, um die Ausbreitung der Masern weiter einzudämmen und schwerwiegende Komplikationen zu verhindern.

Die Masernimpfung schützt vor einer hochansteckenden Viruserkrankung, die schwerwiegende Komplikationen verursachen kann. Obwohl die Masernfälle in Deutschland aufgrund der Impfungen zurückgegangen sind, treten immer noch Fälle auf und es gibt nach wie vor Komplikationen und Todesfälle im Zusammenhang mit Maserninfektionen. Das Bundesministerium für Gesundheit setzt sich dafür ein, dass in Deutschland niemand mehr an Masern erkranken muss. Eine regelmäßige Kontrolle des Masernimpfstatus und eine hohe Impfquote sind entscheidend, um die Ausbreitung der Masern zu stoppen und die Bevölkerung zu schützen. Die Impfung ist ein wirksames Mittel, um die Gesundheit aller zu gewährleisten.

Masern-Impfrate in Deutschland

Die Impfquote gegen Masern in Deutschland liegt für den Geburtsjahrgang 2018 bei 75,6 Prozent (Stand 9. Dezember 2021). Diese Zahl zeigt, dass noch nicht genügend Menschen in Deutschland gegen Masern geimpft sind. Um eine erfolgreiche Eliminierung der Masern zu erreichen, sind jedoch mindestens 95 Prozent Impfquote erforderlich.

Es besteht die Sorge, dass Personen ohne Immunschutz ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben. Besonders betroffen sind dabei Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Um den Schutz dieser Personen zu gewährleisten und eine schnelle Übertragung der Masern zu verhindern, wurde zum 1. März 2020 eine Masernimpfpflicht eingeführt. Diese Pflicht wurde speziell für Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen eingeführt, um dort den Impfschutz zu erhöhen.

Das Bundesministerium für Gesundheit arbeitet eng mit verschiedenen Personengruppen und Institutionen zusammen, um sicherzustellen, dass niemand in Deutschland mehr an Masern erkranken muss. Diese gemeinsame Anstrengung ist notwendig, um die Eliminierung der Masern zu erreichen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt dieses Ziel und wird von 52 Mitgliedstaaten der WHO-Region Europa dabei unterstützt. Eine hohe Immunität von mehr als 95 Prozent in der Bevölkerung ist entscheidend, um Infektionsketten schnell unterbrechen zu können.

Daher ist es wichtig, dass empfohlene Impfungen rechtzeitig durchgeführt werden. Menschen sollten sich bewusst sein, dass sie mit ihrer Impfung nicht nur sich selbst, sondern auch andere schützen. Es liegt in unserer Verantwortung, die Impfrate gegen Masern in Deutschland zu erhöhen und somit zu einer erfolgreichen Eliminierung der Krankheit beizutragen.

Häufige Fragen zur Masern-Impfung

Frage: Welche Impfstoffe sind in Deutschland gegen Masern verfügbar?

Antwort: In Deutschland stehen derzeit nur Kombinationsimpfstoffe gegen Masern zur Verfügung. Diese Kombinationsimpfstoffe enthalten auch Impfstoffe gegen Mumps, Röteln und gegebenenfalls Varizellen (Windpocken). Die Verwendung von Kombinationsimpfstoffen wird empfohlen, um die Anzahl der Injektionen bei Kindern zu reduzieren.

Frage: Wie wird die Impfung gegen Masern durchgeführt?

Antwort: Die Impfung gegen Masern erfolgt mit einem Lebendvirusimpfstoff, der aus abgeschwächten Masernviren hergestellt wird. Die Impfstoffe gegen Mumps, Röteln und Varizellen enthalten ebenfalls abgeschwächte Virusstämme. Diese Impfung stimuliert das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern und schützt vor einer Infektion mit dem Masernvirus.

Frage: Welche Nebenwirkungen kann die Masern-Impfung haben?

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Antwort: Nebenwirkungen der Masern-Impfung sind selten. Mögliche Nebenwirkungen können leichte Gelenkbeschwerden, eine leichte Hodenschwellung bei Jugendlichen und Erwachsenen sowie vorübergehende Impfreaktionen wie Fieberkrämpfe, allergische Reaktionen und länger andauernde Gelenkentzündungen sein. Diese Nebenwirkungen sind jedoch sehr selten. In einigen wenigen Fällen wurde eine mögliche Gehirnentzündung nach der Impfung beobachtet, aber es konnte kein Zusammenhang mit der Impfung nachgewiesen werden.

Frage: Welchen Nutzen hat eine hohe Impfquote gegen Masern?

Antwort: Eine hohe Impfquote trägt zur Unterbrechung der Masern-Infektionsketten bei und schützt auch Personen, die nicht geimpft werden können, wie Säuglinge, Personen mit Immunschwäche oder ungeschützte schwangere Frauen. Eine hohe Impfquote ist entscheidend, um die Verbreitung von Masern zu verhindern und das Auftreten von schwerwiegenden Komplikationen zu reduzieren.

Masern, Mumps und Röteln (MMR) Impfung

Die MMR-Impfung ist eine Kombinationsimpfung, die in Deutschland zur Verfügung steht. Sie schützt gleichzeitig vor Masern, Mumps und Röteln. Der Impfstoff enthält abgeschwächte Viren der jeweiligen Krankheitserreger. Durch die Verwendung von Kombinationsimpfstoffen können die Anzahl der Injektionen bei Kindern reduziert werden. Die zweifache Impfung gegen Masern bietet dabei einen hohen Schutz von 98 bis 99% der Geimpften und wird als eine der wirksamsten Impfungen angesehen.

Wirkung und Bedeutung der MMR-Impfung

Die MMR-Impfung schützt vor den drei Krankheiten Masern, Mumps und Röteln. Sie enthält abgeschwächte Viren, die das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern anregen. Durch die Impfung können die Symptome der Krankheiten abgeschwächt oder sogar verhindert werden. Insbesondere Masernimpfungen sind von großer Bedeutung, da in Deutschland immer wieder Ausbrüche der Krankheit auftreten. Eine zweifache Impfung wird daher weltweit empfohlen, um die Elimination der Masern zu erreichen und die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen.

Vorgehen bei der MMR-Impfung

Die MMR-Impfung kann zusammen mit anderen Lebendimpfstoffen verabreicht werden. Es ist jedoch wichtig, dass die Impfungen in unterschiedliche Gliedmaßen gegeben werden, um mögliche Reaktionen zu minimieren. Ein Mindestabstand von 4 Wochen zwischen den Impfungen ist erforderlich, um den Aufbau des Impfschutzes nicht zu stören. Bei akutem Fieber über 38,5°C oder Überempfindlichkeit gegen Bestandteile des Impfstoffs sollte die Impfung nicht durchgeführt werden. Personen mit Hühnereiweißallergie können in der Regel die MMR-Impfung erhalten, da der Impfstoff nur geringe Spuren von Hühnereiweiß enthält. Bei schwerer Hühnereiweißallergie sollten jedoch besondere Schutzmaßnahmen getroffen und die Impfung unter Beobachtung durchgeführt werden.

Masern-Infektionsrisiko trotz Impfung

Eine wichtige Frage, die oft gestellt wird, ist, ob man trotz Impfung an Masern erkranken kann. Die gute Nachricht ist, dass die Masern-Schutzimpfung in den meisten Fällen einen effektiven Schutz vor Masern bietet. Dennoch gibt es eine geringe Anzahl von Fällen, bei denen Menschen trotz Impfung an Masern erkrankt sind. Das heißt, dass es eine gewisse Rate von Impfversagen gibt, bei der der Körper nicht ausreichend auf die Impfung reagiert und keine ausreichende Immunität entwickelt.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Rate des Impfversagens bei der Masern-Schutzimpfung sehr niedrig ist. In Deutschland liegt die Effektivität der zweiten MMR-Impfung in der Regel bei 98 bis 99 Prozent. Das bedeutet, dass fast alle Personen nach der zweiten Impfung gegen Masern geschützt sind. Trotzdem können einige Personen nach der ersten Impfung immer noch nicht immun gegen Masern sein, da ihr Körper möglicherweise nicht ausreichend auf die Impfung reagiert hat. Die zweite Impfung verleiht diesen Personen einen zusätzlichen Schutz vor der Erkrankung.

Es gibt verschiedene Gründe, warum manche Personen auf die erste Masern-Impfung nicht ausreichend reagieren. Dies kann sowohl am individuellen Immunsystem liegen, wie zum Beispiel dem Alter des Geimpften oder dem Vorliegen von mütterlichen Antikörpern bei Säuglingen, als auch an Faktoren im Zusammenhang mit der Impfung selbst, wie zum Beispiel Unterbrechungen der Kühlkette oder nicht eingehaltene Impfabstände.

Es ist wichtig zu verstehen, dass selbst bei einer Impfung mit geringfügigem Impfversagen die Symptome der Masernerkrankung in der Regel milder sind als bei Personen, die überhaupt nicht geimpft sind. Dennoch ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass ein Restrisiko besteht, trotz Impfung an Masern zu erkranken. Daher ist es entscheidend, dass sowohl Einzelpersonen als auch die Gemeinschaft insgesamt über die Bedeutung der Masern-Schutzimpfung aufgeklärt werden, um Ausbrüche zu verhindern und die bestmögliche Immunität zu erreichen.