Was ist UAC und wie funktioniert es?

Die Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC) ist eine Funktion, die auf Windows Server 2022, Windows Server 2019 und Windows Server 2016 verfügbar ist. Sie dient dem Schutz von Computern vor Schadsoftware und ermöglicht eine bessere Verwaltung von Desktops in Organisationen. Durch die UAC werden Anwendungen und Aufgaben immer im Sicherheitskontext eines Kontos ohne Administratorberechtigungen ausgeführt, es sei denn, ein Administrator autorisiert gezielt Administratorzugriff zum System. Dadurch können nicht autorisierte Anwendungen blockiert und unbeabsichtigte Änderungen an Systemeinstellungen verhindert werden.

Der UAC-Prozess beinhaltet die Zustimmung des Administrators für Anwendungen, die das Administratorzugriffstoken benötigen. Untergeordnete Prozesse erben das Zugriffstoken des Benutzers vom übergeordneten Prozess, jedoch müssen sowohl über- als auch untergeordnete Prozesse die gleiche Integritätsebene besitzen.

Beim Anmeldeprozess von Windows Server 2012 werden für einen Administrator zwei separate Zugriffstoken erstellt: ein Zugriffstoken für Standardbenutzer und ein Zugriffstoken für Administratoren. Das Standardbenutzer-Zugriffstoken wird verwendet, um Anwendungen ohne Verwaltungsaufgaben auszuführen, während das Administratorzugriffstoken für Aufgaben mit Administratorrechten benötigt wird. Wenn ein Standardbenutzer eine Anwendung ausführen möchte, für die ein Administratorzugriffstoken erforderlich ist, muss er gültige Administratoranmeldeinformationen angeben.

Wie funktioniert UAC in Deutschland?

Die Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC) ist ein Sicherheitsmechanismus von Microsoft Windows, der mit Windows Vista eingeführt wurde. Sie wurde entwickelt, um das Risiko von Schadsoftware zu minimieren, administrative Rechte zu erlangen. Dabei erhalten Anwendungen zunächst nur die Rechte eines normalen Nutzers, selbst wenn der Nutzer Administratorprivilegien hat. Im Bedarfsfall können Anwendungen jedoch die Administratorrechte anfordern, die dann explizit vom Administrator genehmigt werden müssen.

Die Benutzerkontensteuerung in Deutschland ähnelt dem unter UNIX-Systemen bekannten «sudo» Befehl. Sie ermöglicht es, dass Anwendungen zuerst nur mit den Rechten eines normalen Nutzers ausgeführt werden, selbst wenn der Benutzer Administratorprivilegien hat. Der Administrator kann dann bei Bedarf die Rechteerhöhung genehmigen. Das Verhalten der Benutzerkontensteuerung kann angepasst werden, zum Beispiel kann eingestellt werden, dass anstelle eines einfachen Bestätigungsdialogs das Anmeldepasswort zur Rechteerhöhung eingegeben werden muss.

Die Benutzerkontensteuerung basiert auf dem Prinzip des «least user access» oder «least-privileged user account» (LUA). Bei der Anmeldung erhalten Mitglieder der Gruppe Administratoren zwei Tokens: eines als Administrator und eines als Standardnutzer. Diese Nutzer werden als «Geschützte Administratoren» bezeichnet und arbeiten normalerweise mit standardmäßigen Nutzerrechten, können diese aber bei Bedarf erhöhen. Um eine Manipulation der Rechteerhöhung durch Schadsoftware zu verhindern, findet diese standardmäßig auf dem sicheren Desktop statt.

Die Benutzerkontensteuerung in Deutschland verwendet auch das Konzept der «Integritätsebenen», um die Sicherheit zu erhöhen. Jedes Objekt im System befindet sich auf einer von fünf Stufen, die durch ein Label in seinem Security Descriptor gekennzeichnet sind. Die Integritätsebenen stellen sicher, dass Prozesse mit niedrigerer Verbindlichkeitsstufe Objekte mit höherer Stufe nicht beschreiben können. Die fünf Integritätsebenen sind: Systemverbindlichkeitsstufe, Hohe Verbindlichkeitsstufe, Mittlere Verbindlichkeitsstufe, Niedrige Verbindlichkeitsstufe und Nicht vertrauenswürdige Verbindlichkeitsstufe.

Vorteile von UAC in Deutschland

Die Benutzerkontensteuerung (UAC) von Windows ist eine Sicherheitsfunktionalität, die seit Ende 2006 mit Windows Vista verfügbar ist. Sie bietet zahlreiche Vorteile und bringt sowohl Bequemlichkeit als auch Sicherheit und Effizienz mit sich.

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1. Verhinderung der Ausführung von Malware: UAC reduziert das Risiko von Malware-Angriffen, indem es die Zugriffsrechte einschränkt. Alte Malware stürzt oft unter UAC ab, während aktuelle Malware diese Sicherheitsfunktion oft umgehen kann.

2. Schutz vor unerwünschter Software: In Kombination mit Software Whitelisting und einer Firewalleinstellung, die das Internet isoliert, bietet UAC einen effektiven Schutz vor unerwünschter Software. Das System wird dadurch vor potenziell gefährlichen Programmen geschützt.

3. Durchsetzung der Zwei-Benutzer-Regel: UAC stellt sicher, dass alle Programme problemlos mit Standardbenutzerrechten ausgeführt werden können. Die langfristige Zielsetzung ist, die Zwei-Benutzer-Regel umzusetzen und somit die Sicherheit des Systems weiter zu erhöhen.

4. Reduzierung des Over-The-Shoulder-Password-Problems: UAC verringert das Risiko des Ausspähens von administrativen Passwörtern, da eine Passworteingabe nur einmalig bei der Anmeldung erforderlich ist.

5. Schutz von Anwendungen: UAC schränkt die Rechte nicht vertrauenswürdiger Prozesse innerhalb einer Nutzersitzung ein, insbesondere von Prozessen, die mit dem Internet kommunizieren, wie zum Beispiel Webbrowser. Dadurch wird die Sicherheit von Anwendungen erhöht.

Es ist daher dringend empfohlen, UAC für alle Konten des Systems zu aktivieren, um die Sicherheit von Windows nachhaltig zu erhöhen. UAC basiert technologisch auf den Windows-Funktionalitäten Access Token und Mandatory Integrity Control (MIC).

Anwendungen, die UAC unterstützen

UAC (User Account Control) ist ein Sicherheitsfeature von Windows, das den Benutzer vor unerwünschten Änderungen am System schützt. Jede Anwendung, die das Administratorzugriffstoken erfordert, muss den Endbenutzer um Zustimmung bitten. Diese Maßnahme gewährleistet, dass der Benutzer bewusst ist, welche Rechte eine Anwendung auf seinem Computer hat.

Mit UAC können auch Integritätsebenen für Anwendungen festgelegt werden. Anwendungen mit niedrigeren Integritätsebenen können keine Daten in Anwendungen mit höheren Integritätsstufen ändern. Das bedeutet, dass selbst wenn ein Standardbenutzer versucht, eine App auszuführen, die ein Administratorzugriffstoken erfordert, UAC verlangt, dass der Benutzer gültige Administratoranmeldeinformationen bereitstellt.

Die Eingabeaufforderungen zur Erhöhung der UAC sind app-spezifisch farbcodiert, um potenzielle Sicherheitsrisiken zu kennzeichnen. Graue Hintergrund-Eingabeaufforderungen zeigen an, dass es sich um eine vertrauenswürdige Anwendung handelt, entweder ein Systemsteuerungselement oder eine App von einem verifizierten Herausgeber. Gelbe Hintergrund-Eingabeaufforderungen weisen auf eine nicht signierte oder potenziell nicht vertrauenswürdige Anwendung hin. Diese visuelle Unterscheidung hilft dem Benutzer, die Sicherheit seines Systems bei der Interaktion mit verschiedenen Anwendungen zu gewährleisten.

  • Dank UAC können Benutzer die Kontrolle über die Berechtigungen ihrer Anwendungen behalten;
  • Anwendungen mit niedrigeren Integritätsebenen können keine Daten in Anwendungen mit höheren Integritätsstufen ändern;
  • Eingabeaufforderungen zur Erhöhung der UAC sind farbcodiert, um potenzielle Sicherheitsrisiken hervorzuheben.

Mit dieser Funktion können Benutzer sicherstellen, dass ihre Anwendungen nur die notwendigen Berechtigungen auf ihrem Computer haben und keine unautorisierten Änderungen vorgenommen werden.

UAC aktivieren Anleitung: Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Aktivierung der Benutzerkontensteuerung

Die Benutzerkontensteuerung (UAC) in Windows 10 kann aktiviert oder deaktiviert werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Benutzerkontensteuerung einzustellen. Eine Möglichkeit besteht darin, den Registryeintrag zu ändern. Dazu müssen Sie den Registrypfad «HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System» aufrufen und den Wert von «EnableLUA» von 1 auf 0 setzen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Benutzerkontensteuerung über das Startmenü oder die Systemsteuerung aufzurufen und dort die Einstellungen anzupassen. Gehen Sie zu den Windows-Einstellungen, suchen Sie nach «Benutzerkontensteuerung» und klicken Sie auf den entsprechenden Eintrag. In den Einstellungen können Sie dann festlegen, wie häufig Sie Benachrichtigungen erhalten möchten und ob Sie Apps mit Administratorrechten zulassen möchten.

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Es gibt auch die Möglichkeit, Programme und Tools von der Benutzerkontensteuerung auszuschließen, indem sie auf eine Whitelist gesetzt werden. Dafür wird das Microsoft Application Compatibility Toolkit benötigt. Nach der Installation des Compatibility Administrator können Programme und Tools in die Whitelist aufgenommen werden, sodass sie ohne UAC-Benachrichtigung mit administrativen Rechten gestartet werden können.

Bitte beachten Sie, dass die bereitgestellten Informationen eine allgemeine Anleitung darstellen und möglicherweise nicht alle möglichen Szenarien oder Variationen des Themas abdecken. Es wird immer empfohlen, sich an offizielle Dokumentationen zu halten oder professionellen Rat für spezifische Anweisungen oder Fehlerbehebung einzuholen.

Risiken und Sicherheitsbedenken bei der Nutzung von UAC

Die Nutzung von UAC (User Account Control) birgt potenzielle Risiken und Sicherheitsbedenken, die bei der Verwendung des Systems berücksichtigt werden sollten. UAC ist eine wichtige Komponente der Windows-Sicherheit, indem es das Risiko von Malware verringert, indem die Fähigkeit zum Ausführen schädlichen Codes mit Administratorrechten eingeschränkt wird. Diese Maßnahme soll den unbefugten Zugriff auf das System verhindern.

Ein relevantes Sicherheitsmerkmal von UAC ist die Abfrage der Zustimmung des Endbenutzers für jede Anwendung, die einen Administratorzugriff erfordert. Ausnahme bildet hier die Beziehung zwischen Eltern- und Kindprozessen, bei der die Kindprozesse das Zugriffs-Token des Benutzers vom Elternprozess erben. Dadurch wird sichergestellt, dass keine unbefugten Anwendungen ohne Zustimmung des Benutzers ausgeführt werden können.

Weiterhin schützt Windows Prozesse durch die Markierung ihrer Integritätsstufen. Anwendungen mit höheren Integritätsstufen können Systemdaten ändern, während Anwendungen mit niedrigeren Integritätsstufen potenziell das Betriebssystem gefährden können. Allerdings können Anwendungen mit niedrigeren Integritätsstufen keine Daten in Anwendungen mit höheren Integritätsstufen ändern, es sei denn, ein Standardbenutzer gibt gültige Administratoranmeldeinformationen ein. Dies stellt sicher, dass nur autorisierte Benutzer Änderungen an kritischen Systemdateien vornehmen können.

UAC deaktivieren Anleitung

Um die Benutzerkontensteuerung (UAC) in Windows 11 zu deaktivieren, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: über die Systemsteuerung oder den Gruppenrichtlinien-Editor. Hier sind die Schritte, um die UAC auf beiden Wegen zu deaktivieren:

Deaktivieren der UAC über die Systemsteuerung:

  • Drücken Sie die Start-Taste auf Ihrer Tastatur.
  • Suchen Sie im Startmenü nach «Systemsteuerung» und klicken Sie auf den entsprechenden Eintrag.
  • Klicken Sie auf «System und Sicherheit».
  • Klicken Sie auf den Link «Benutzerkontensteuerungseinstellungen ändern».
  • Schieben Sie die vertikale Leiste nach unten auf «Nie benachrichtigen».
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche «OK».

Deaktivieren der UAC über den Gruppenrichtlinien-Editor:

  • Drücken Sie die Tasten «Windows-Taste + R», um das Ausführungsfenster zu öffnen.
  • Geben Sie «gpedit.msc» in das Ausführungsfenster ein und klicken Sie auf «OK».
  • Erweitern Sie den Ordner «Computerkonfiguration > Windows-Einstellungen».
  • Erweitern Sie den Ordner «Sicherheitseinstellungen > Lokale Richtlinien».
  • Navigieren Sie zum Ordner «Sicherheitsoptionen».
  • Doppelklicken Sie auf «Benutzerkontensteuerung: Alle Administratoren in der Administratorgenehmigung ausführen» und wählen Sie die Option «Deaktiviert» aus.
  • Klicken Sie auf «OK».
  • Starten Sie Ihr Windows 11-Gerät neu.
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Nachdem Sie die UAC deaktiviert haben, werden keine UAC-Eingabeaufforderungen mehr angezeigt, wenn Sie Änderungen vornehmen, für die Administratorrechte erforderlich sind. Das Deaktivieren der UAC kann hilfreich sein, wenn Sie häufig administrative Aufgaben durchführen und nicht durch ständige Sicherheitsabfragen unterbrochen werden möchten.Diese Anleitung erklärt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die UAC deaktivieren können, um das Benutzererlebnis auf Ihrem Windows 11-Gerät anzupassen. Nun können Sie entscheiden, welcher Weg für Sie am besten geeignet ist, um die UAC zu deaktivieren. Folgen Sie den Anweisungen sorgfältig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Windows verfügt über eine integrierte UAC (User Account Control) Funktion, die vor unerwünschten Änderungen und Malware schützt. Es wird jedoch nicht empfohlen, UAC komplett zu deaktivieren, da dies zu Sicherheitslücken führen kann. Es gibt jedoch Möglichkeiten, UAC zu umgehen, ohne es vollständig zu deaktivieren.

Eine Alternative besteht darin, ein Tool namens «COMPUTER BILD-Windows-UAC-Grabber» zu verwenden, mit dem Software mit Administratorrechten gestartet werden kann, ohne UAC auszulösen. Dieses Tool kann von der COMPUTER BILD-Website heruntergeladen werden.

Eine weitere Methode besteht darin, den Windows Taskplaner zu verwenden, um Software mit höheren Berechtigungen auszuführen und UAC zu umgehen. Es ist auch möglich, die Windows-Eingabeaufforderung (CMD) ohne UAC zu starten, indem Sie die Windows-Taste + R drücken und «cmd» eingeben. Es ist jedoch zu beachten, dass die Verwendung von CMD ohne UAC zu eingeschränkter Funktionalität und potenziellen Fehlern aufgrund fehlender Berechtigungen führen kann.

Bitte beachten Sie, dass die bereitgestellten Informationen nur informativen Zwecken dienen und es wichtig ist, die Sicherheitsimplikationen zu beachten, bevor UAC umgangen wird.

Regulierung von UAC in Deutschland:

Die Regulierung des Benutzerkontenschutzes (User Account Control, UAC) in Deutschland unterliegt einem rechtlichen Rahmen, der verschiedene Aspekte wie den Datenschutz und die Privatsphäre berücksichtigt. Der Benutzerkontenschutz, der insbesondere unter Windows Vista eingeführt wurde, stellt eine bedeutende Verbesserung des starren Rechtesystems älterer Windows-Versionen dar.

Abhängig von den Sicherheitsbedürfnissen kann es für Administratoren sinnvoll sein, den Benutzerkontenschutz vorübergehend zu deaktivieren, um wiederholte Sicherheitsabfragen zu vermeiden. Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass das Abschalten des UAC einen Neustart des Systems erfordert und nur bei nicht sicherheitskritischen Vorgängen durchgeführt werden sollte.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Benutzerkontenschutz zu deaktivieren, beispielsweise über die Systemsteuerung oder die Msconfig. Eine genaue Anleitung sollte jedoch mit Vorsicht betrachtet werden, da dies den Datenschutz und die Sicherheit des Systems beeinträchtigen kann. Es ist ratsam, sich vor dem Abschalten des UAC über die potenziellen Risiken zu informieren und gegebenenfalls Expertenrat einzuholen.

Insgesamt bietet die Regulierung des Benutzerkontenschutzes in Deutschland einen wichtigen Schutzmechanismus für die IT-Sicherheit. Die Verwendung des UAC in Windows Vista und neueren Versionen trägt dazu bei, die Integrität des Systems zu gewährleisten und unautorisierte Zugriffe zu verhindern. Es ist jedoch unerlässlich, die geltenden Datenschutzbestimmungen und rechtlichen Vorgaben zu beachten, um die Privatsphäre der Benutzer zu schützen.